Simulation heilt -
Bissfest trotz Kieferdefekt

Erfahren Sie, wie Simq die KLS Martin Group dabei unterstützt, Patienten mit insuffizientem Knochen- und Weichgewebe eine maßgeschneiderte und funktionell stabile Sofortrehabilitation zu bieten.

„Bei KLS Martin haben wir uns schon früh mit den Potenzialen und Möglichkeiten der Simulation in Bezug auf unsere Produkte auseinandergesetzt. Mittlerweile ist die Simulation zum Standard für die Unterstützung bei der Erstellung und Pflege der technischen Dokumentation unserer Produkte geworden. Sie spart uns viel Zeit und Geld im Vergleich zu herkömmlichen Methoden wie Prüfstands-, Tier-, Ex-vivo- oder Humantests.“

Frank Reinauer / Head of Innovations and Production Biomaterials / KLS Martin Group

Frank Reinauer / Head of Innovations and Production Biomaterials / KLS Martin Group

Success Story

Präprothetik - biomechanische Simulation von Implantaten

Über unseren Kunden

KLS Martin Group - "Chirurgische Innovation ist unsere Passion" Die KLS Martin Group ist eine international tätige Unternehmensgruppe für innovative Medizintechnik in nahezu allen Bereichen der Chirurgie. Mit ihren innovativen medizintechnischen Lösungen wie Implantatsystemen, Hochfrequenz-Chirurgiegeräten, chirurgischen Lasern, Sterilisationscontainern, Operationsleuchten, chirurgischen Instrumenten sowie individuellen OP-Lösungen haben sie vielfach neue Maßstäbe gesetzt.

Die Aufgabe
Feste und funktionelle Zähne bedeuten Lebensqualität. Wenn Zähne verloren gehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie zu ersetzen. Vor allem bei Patienten mit schweren Fehlbildungen, Defekten nach Tumoren oder Unfällen sind herkömmliche Behandlungsmethoden jedoch oft keine Option. Um dennoch festsitzenden Zahnersatz zu schaffen, wird ein funktionsstabiles einteiliges Gerüst implantiert, in das der Zahnersatz eingesetzt wird. Um Komplikationen hinsichtlich Stabilität, Verankerung und Festigkeit auszuschließen und einen Nachweis über die Haltbarkeit des patientenindividuellen Implantats zu erhalten, muss die Situation im Patienten unter biomechanischen Belastungsbedingungen überprüft werden.
Die Lösung
Um den betroffenen Patienten eine schnelle und sichere Lösung für festsitzenden Zahnersatz anbieten zu können, wurde zunächst postoperativ eine Segmentierung aus CT-Daten und eine Simulation der individuellen Patientensituation durchgeführt, um die im Oberkiefer auftretenden Kräfte und Belastungen zu berechnen. Das Schädigungsverhalten, Versagenskriterien und Sicherheitsfaktoren werden nach der FKM-Richtlinie bewertet. Darüber hinaus wird eine vergleichende Überprüfung der Festigkeit eines patientenspezifischen Implantats mit einer physikalisch geprüften Variante durchgeführt.
Das Ergebnis
Durch die biomechanische Simulation des Verhaltens der Implantate können die Produkte nachweislich verbessert werden – zum Nutzen des Patienten. Der Behandler erhält einen Einblick in die Funktionalität der Implantate im funktionsstabilen Zustand vor dem Eingriff und kann seine technische Akte (Gerätehistorie) mit objektiven Ergebnissen aus der vergleichenden Simulationsstudie ergänzen. Die Handlungsempfehlungen aus der Simulation erlauben es, das Implantat so zu inserieren, dass eine Entzündung und ein daraus resultierender möglicher Implantatverlust (Stress Shielding) ausgeschlossen werden kann. Zudem erhält der Behandler einen Nachweis über die funktionsstabile Verankerung und ausreichende Festigkeit des hochbelasteten Einzelimplantats im Patienten. So kann sich der Patient bereits nach sechs Wochen über ein geprüftes, haltbares Implantat und feste Zähne freuen.
Zusätzliche Quellen

Paper by Prof. Dr. Dr. Max Mustemann zu Mühlhausen
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