Präoperative Planung -
Ergebnisse mit Simulation vorhersehbar machen

Ein Risiko der forcierten Gaumennahterweiterung (RPE) besteht darin, dass das Gesicht durch den Distraktor asymmetrisch geweitet werden kann. Die simulationsbasierte Optimierung kann den chirurgischen Schnitt unterstützen, um das Risiko einer asymmetrischen Öffnung zu verringern.

„Dank des gemeinsamen schnellen und erfolgreichen Rollouts mit Simq sind wir in der Lage, ein weiteres Produkt, Simq RPE, zu integrieren und es unseren Partnern und Kunden über den IPS Case Designer zur Verfügung zu stellen.“

 

Frank Reinauer / Head of Innovations and Production Biomaterials / KLS Martin Group
Frank Reinauer / Head of Innovations and Production Biomaterials / KLS Martin Group
Success Story

Symmetrie durch optimierte Schnittführung

Über den Kunden

KLS Martin Group – „Chirurgische Innovation ist unsere Passion“ Die KLS Martin Group ist eine international tätige Unternehmensgruppe für innovative Medizintechnik in nahezu allen Bereichen der Chirurgie. Mit ihren innovativen medizintechnischen Lösungen wie Implantatsystemen, Hochfrequenz-Chirurgiegeräten, chirurgischen Lasern, Sterilisationscontainern, Operationsleuchten, chirurgischen Instrumenten sowie individuellen OP-Lösungen haben sie vielfach neue Maßstäbe gesetzt.

Die Aufgabe
Ein Risiko der forcierten Gaumennahterweiterung besteht darin, dass der Oberkiefer durch das Erweiterungsgerät, den Distraktor, in über 55 % der Fälle ungleichmäßig geweitet wird. So hat der Patient nach der Behandlung in 25% der Fälle sogar ein stark asymmetrisches Gesicht (mehr als 5 mm Asymmetrie). Mittels patientenspezifischer simulativer Operationsplanung müssen Vorschläge für die Osteotomieführung und eine geeignete Bohr- und Markierungsführung gemacht werden, um nach der Behandlung eine symmetrische Gesichtsform zu gewährleisten.
Die Lösung
Der chirurgische Eingriff wird für jeden Patienten individuell simuliert, optimiert und digital dokumentiert. Auf Basis des vorhandenen Patientenscans wird für die Simulation ein dreidimensionales Modell erstellt und die einzelnen Osteotomien werden vordefiniert. Die patientenspezifische numerische Simulation ist das Herzstück des Verfahrens. Hier wird die optimale Symmetrie auf Basis der Anatomie mit unterschiedlichen Schnittlängen berechnet. Die anschließende additiv gefertigte Bohr- und Markierhilfe überträgt die Planung in den Operationssaal und dient als Schablone für die idealen Osteotomien und den Einsatz des Distraktors.
Das Ergebnis
Die von Simq patentierte simulationsbasierte Planung der chirurgischen Aufweitung des Oberkiefers ermöglicht es, das Verfahren gezielt zu optimieren, das Trauma zu minimieren und das Risiko einer asymmetrischen Öffnung des Oberkiefers nahezu zu beseitigen. Mit dem hochmodernen, patientenindividuellen Verfahren kann das Risiko während der Operation sowie der postoperativen Behandlungen auf ein Minimum reduziert werden.
Zusätzliche Quellen

Paper by Prof. Dr. Dr. Max Mustemann zu Mühlhausen
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