Die Wandstärke ist die lokale Materialdicke einer Restauration. Jedes Fräsmaterial definiert eine Mindestwandstärke, unterhalb derer das Teil beim Fräsen, Sintern oder im klinischen Einsatz versagt. Die zulässigen Werte sind material- und herstellerabhängig und unterscheiden sich etwa zwischen Zirkonoxid, Lithiumdisilikat, PMMA und Metalllegierungen. Kritische Zonen sind okklusale Fissuren, der Übergang zur Präparationsgrenze und Konnektoren.
Gibt es einen universellen Mindestwert?
Nein. Verbindlich sind die Angaben des Materialherstellers für die konkrete Indikation. Eine belastbare Prüfung rechnet deshalb gegen das Materialprofil des tatsächlichen Rohlings.
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