Beim 5-Achs-Fräsen bewegen sich Werkzeug und Werkstück in fünf Freiheitsgraden: drei translatorischen und zwei rotatorischen. In der Dentaltechnik erweitert das die erreichbare Geometrie gegenüber 3-Achs-Maschinen erheblich, etwa bei Divergenzen, komplexen Einschubrichtungen und steilen Flanken. Auch 5-Achs-Setups haben Grenzen: Werkzeuglänge, Anstellwinkel und Halterkollisionen definieren weiterhin unerreichbare Bereiche.
Macht 5-Achs-Fräsen Undercut-Prüfungen überflüssig?
Nein. Es verschiebt die Grenze des Machbaren, hebt sie aber nicht auf. Eine belastbare Fräsbarkeitsprüfung rechnet gegen das konkrete Maschinen-Setup, nicht gegen die Achszahl allein.
Mehr dazu: Milling Simulation bei Mill Check